Über das Projekt

Das I&B-Projekt „Literarische Leuchttürme“ fördert seit 2016 den Austausch zwischen der Literaturszene in Deutschland und in der Region Osteuropa / Zentralasien, macht deutschsprachige Gegenwartsautoren bekannter und intensiviert den Informationstransfer auf dem Gebiet der Gegenwartsliteratur in den jeweiligen Ländern. 2017 werden Autoren aus Zentralasien einen Aufenthalt im Literarischen Colloquium Berlin erhalten und literaturfördernde Institutionen in Berlin kennenlernen.

Den Anfang 2016 machten aber die beiden Schriftsteller Martin Schäuble und Matthias Jügler, die in Russland und Usbekistan an Lesungen, Übersetzungsworkshops und Autorentreffen zum Austausch über die Gegenwartsliteratur in Deutschland und den jeweiligen Gastländern teilnahmen.

Martin Schäuble führte zahlreiche Lesungen und Diskussionen zu den literaturgesellschaftlichen Themen, besuchte in diesem Zusammenhang auch die Russische Jugendbibliothek, die Turgenew-Bibliothek und das Dokumentarfilmzentrum in Moskau, nahm am Kinderliteraturfestival BAMPER in Tambow teil und reiste nach Sankt Petersburg wie auch nach Westsibirien, nach Omsk.

Matthias Jügler leitete gleich in der ersten Woche seines Aufenthalts einen Workshop, in dem es unter anderem um die Frage nach den Unterschieden in der aktuellen Literatur in Deutschland und in Usbekistan ging, in dem aber auch der Frage nachgegangen wurde, wie man Schriftsteller oder Schriftstellerin wird.

In der Ukraine nahmen Svenja Leiber und Jan Wagner während ihrer Zeit in Kiew an der dortigen Buchmesse Buch-Arsenal teil. Claudia Rusch reiste im Herbst 2016 als „Literarische Leuchttürme-Kandidatin“ nach Georgien, Gregor Sander war Gast in Belarus und Gert Heidenreich eröffnete den digital@infolab – eine neue GI-Präsenz – in Astana / Kasachstan, wo er im genannten Projekt involviert war.

Im September und Oktober gab es die Autorenaufenthalte von Dagmar Leupold in Sankt Petersburg und Matthias Nawrat in Nowosibirsk. Alle Autoren schilderten ihre Erlebnisse im Blog.

2017 verlagern sich die „Literarischen Leuchttürme“ von den Ländern der Region OEZA nach Berlin, in das Literarische Colloquium am Wannsee.

Im März, Mai und Juni werden 5 zentralasiatische Autoren die Literaturszene Berlins kennenlernen und sich bei Veranstaltungen und Diskussionen mit den deutschen Autoren austauschen.

LCB_Aussenansicht (c) Tobias Bohm_credits.png

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